Kein Platz für Kolonialismus in Hannover!
Kein Platz für Kolonialismus in Hannover!

Kein Platz für Kolonialismus in Hannover!

Wir fordern die Entfernung des Carl-Peters-Denkmals in der Hannover-Südstadt in seiner jetzigen Form.
Wir setzen uns für ein neues Mahnmal ein, das angemessen an die Verbrechen der Kolonialzeit und deren Opfer erinnert.

Weitere Infos

Impressionen von unserer Aktion am Denkmal am 3. Juli 2021

Poetry Slam von Noha

Hintergründe

Carl Peters (1856-1918) ist ein Kolonialverbrecher. Er erwirkte durch Gewalt die Inbesitznahme der ehemaligen Kolonie Deutsch-Ostafrika. Er ging mit höchster Brutalität gegen die indigene Bevölkerung vor, tötete unzählige Menschen. Er gilt als Wegbereiter des Nationalsozialismus.

Entfernen bedeutet nicht vergessen.

Denkmal Carl Peters - Hannover SüdstadtDenkmal Carl Peters - Hannover SüdstadtDas Carl-Peters-Denkmal erinnert an die Unterdrückung von Schwarzen Menschen und People of Colour. Erinnerungskultur ist nicht in „Stein gemeißelt“, sondern bedarf lebendiger und kritischer Debatten. Kein „tonnenschweres Ungetüm“, sondern eine differenzierte und kritische Auseinandersetzung mit dem deutschen Kolonialismus in allen Bildungseinrichtungen und Gesellschaftsschichten.

Wir fordern ein Mahnmal, das gemeinsam mit der diversen Stadtgesellschaft, den Betroffenen und Anwohner*innen entwickelt wird. Anstatt Kolonialverbrecher zu würdigen, sollte die Vielheit unserer Stadtgesellschaft im Stadtraum sichtbar werden!

Wir freuen uns über Ihre Unterstützung der Petition.

Die Aktion ist der Auftakt für eine Reihe an Veranstaltungen. Neben einer Unterschriftenaktion sind Diskussionen mit Politiker*innen und Anwohner*innen, rassismuskritische Stadtspaziergänge und kreative Bildungsarbeit geplant.

Ausführliche geschichtliche Einordnung der Carl-Peters-Thematik

Autorin: Hanna Legatis

Download - Ausführliche geschichtliche Einordnung der Carl-Peters-Thematik   Download PDF (ca. 330KB)

Aktionen & Termine

Wer war Carl Peters? – Informationsveranstaltung

Freitag, 06. August um 18 Uhr
kargah-Haus, Zur Bettfedernfabrik 1, 30451 Hannover
Referentin: Hanna Legatis

Nur begrenzt Plätze verfügbar. Anmeldung unter: julian.mirabadi@kargah.de


Denkmal überdenken - Eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Carl-Peters-Denkmal

Samstag, 14. August von 15 - 18 Uhr
kargah setzt sich mit der laufenden Kampagne “Kein Platz für Kolonialismus in Hannover“ für ein Mahnmal auf dem Bertha-von-Suttner-Platz ein. Statt des Carl-Peters-Denkmal soll dort ein Mahnmal stehen, das angemessen an die Verbrechen der Kolonialzeit und deren Opfer erinnert. Gemeinsam mit der diversen Stadtgesellschaft, Betroffenen und Anwohner*innen, will kargah Ideen für das neue Mahnmal entwickeln. Aus dem Grund wird es am Samstag, den 14. August, um 15 Uhr einen künstlerischen Workshop auf dem Bertha-von-Suttner-Platz geben. Kreative Impulse des Künstlers Lune Ndiaye sollen dabei den Teilnehmer*innen helfen, sich mit dem Denkmal künstlerisch auseinanderzusetzen. Herzlich eingeladen sind kreative Menschen, die sich mit dem Thema Antikolonialismus beschäftigen und Teil davon sein wollen, eine neue Erinnerungskultur zu entwickeln und zu etablieren.

Durch die aktuelle Corona Lage gibt es begrenzte Plätze. Anmeldungen bitte unter kultur@kargah.de


Musik von Linden Legendz auf unserer Aktion am Denkmal am 3. Juli 2021

kargah e. V.

kargah e. V.
Zur Bettfedernfabrik 1
30451 Hannover

Tel. (0511) 12 60 78 - 0
Bürozeiten:
nach Vereinbarung